STICHLING

Roman

Sommer 1916. Hell und freundlich scheint die Sonne durch die Baumwipfel, in sanften Böen streicht der warme Wind durch das abgeschiedene Tal, in dem der junge August lebt. Das Leben meint es gut mit ihm – bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem er beschließt, sein behütetes Zuhause zu verlassen und freiwillig in den Ersten Weltkrieg zu ziehen.

Kenntnisreich und mit bildgewaltiger Sprache erzählt Florian Schwarz von Hoffnung und der Unerbittlichkeit des Krieges, von Heimweh, von Einsamkeit und Liebe, von Leben und Tod. Von August.

STICHLING

Die Schrecken des Ersten Weltkrieges

Mit dem Ersten Weltkrieg hält die Industrialisierung Einzug auf dem Schlachtfeld. Eine Maschinerie des Todes aus Eisen und Feuer überrollt Millionen Soldaten in einem sinn- und endlosen Stellungskrieg. Ernst Jünger nennt es STAHLGEWITTER, andere das Urtrauma der modernen Welt, in das sich der junge August im Sommer 1916 begibt. Nicht ahnend, was diese Entscheidung wirklich bedeutet.

In seinem Debütroman STICHLING seziert Florian Schwarz die Welt des Krieges, beschreibt detailliert die kleinen und großen Nöte der Soldaten und webt aus Historie und Fiktion ein engmaschiges Bild, das die Sinnlosigkeit des Krieges eindringlich vor Augen führt.

Autor

Florian Schwarz

Florian Schwarz, Jahrgang 1978, Kriegsdienstverweigerer, zu schlecht fürs Medizinstudium. Angefangen als Germanist, geendet als freier Texter und Autor. Lebt in Trier zwischen jeder Menge halber Sachen, zwei Kindern, zwei Hunden und null Awards. STICHLING ist sein erster Roman und vielleicht nicht sein letzter.

Foto: Linda Blatzek | www.lindablatzek.de